Nachlässiges Zeitmanagement geht auf die Gesundheit.

Seit Langem beschäftige ich mich in meinem Job mit Zeitmanagement. Ich habe verschiedene Ansätze und auch Software in den letzten eineinhalb Jahren getestet.

Aber auch in früheren Zeiten teilte ich mir meine Arbeit gut ein. So gab es schon immer nur zwei Zeiten am Tag, an denen ich E-Mails bearbeitete. Den restlichen Tag bleibt das Mailprogramm zu. Für mein Zeitmanagement nutze ich Meistertask (Projektmanagement) und meinen Kalender (Mac). Zusätzlich gibt es bei mir im Büro noch die Tagesziel-Tafel, auf die wird geschrieben, was an diesem Tag geschafft werden muss.

Dieses Jahr fing ich dann an, meine private Zeit mit in mein Zeitmanagement zu nehmen, und zwar bei der Tagesplanung. Klappte mit der Morningmap sehr gut.

Die Zeit reichte nicht mehr aus!

In den letzten zwei Monaten ging dann aber so einiges daneben, die Zeit reichte nicht mehr aus. Was ist passiert?

Die Antwort ist einfach: Ich war nicht mehr konsequent und habe nebenbei auch meine Morgenroutine vernachlässigt. Fehlenden Zeit im Beruf, gerade wenn man selbstständig ist, wird dann bei der Freizeit abgezogen. Mein Moto ist ja Freiheit statt Freizeit. Das bedeutet für mich, dass ich mir die Freiheit nehme, bei einem schönen Tag in die Berge zu fahren statt zu arbeiten. Aber das geht nur, wenn man konsequent im Zeitmanagement bleibt.

Mein Körper gab mir dann ein deutliches Signal und erst da wurde mir bewusst, was passiert ist. Auch warum ich auf einmal nicht mehr die Zufriedenheit in mir spürte.

Jetzt bin ich wieder in meiner Routine angekommen und muss die gesundheitlichen Schäden, die durch meine Nachlässigkeit entstanden sind, mit viel Zeitaufwand reparieren. Ich kann nur hoffen, dass mir das nicht nochmal passiert. Man sollte nie die Zeit streichen, die man für die Gesundheit und für seine innere Zufriedenheit benötigt.