Was läuft in den Köpfen falsch?

Europa spricht über den Klimawandel, das Plastikproblem und das Wohl der Tiere. 
Wir alle müssen was machen und ich bin dabei auch einiges aus dem Alltag zu ändern.

„Es wird einem nicht leicht gemacht“

Fangen wir mal beim Klimawandel an:

Mobilität ist da ein wichtiges Thema und was machen die in München?
Massen von Elektroroller werden in der ganzen Stadt wild verteilt und genutzt werden diese dann größtenteils von Touristen, Hipsters und Betrunkenen. Jede Nacht müssen alle Roller zum Laden mit Transportern (Diesel/Benzin) wieder eingesammelt werden. Wo hat man da zum Denken aufgehört?

Da fängt der MVG in München gleich zum Denken an: Jetzt ist München ja mobil, dann können wir mal schnell die Preise erhöhen. So kostet ab dem 15.12. die Einzelfahrt statt 2,90 € dann 3,30 €. Wenn ich also klimaneutral in der Innenstadt einkaufen will, um nicht bei Amazon zu bestellen, muss ich erst einmal 6,60 Euro ausgeben.

Und da wir gerade beim Shoppen sind – Kassenbon-Pflicht ab 2020. 

Wer denkt sich sowas aus? Wir wollen Müll vermeiden, aber dann werden solche Gesetze verabschiedet. Wir zahlen für Personen, die sich über Monate so etwas einfallen lassen und dann auch für die Müllentsorgung, wenn tausende von Kassenbons am Boden und im Mülleimer landen.

„Digitale Transformation wird in Europa noch etwas dauern“

Statt sich Gedanken über einen Kassenbon zu machen, hätte man die Gesetzgebung für Plastiktüten erweitern können. Warum gibt es noch immer Plastiktüten in der Obst-/Gemüseabteilung? Ich verwende Beutel, die man wieder verwenden kann (bietet sogar Lidl an).

Ich bin nicht der Meinung, dass man alles per Gesetz machen muss, aber leider reden viele Menschen nur und handeln nicht. 

Christian
  • Wir schimpfen über Tierhaltung und essen Billigfleisch.
  • Wir reden über Klimawandel aber fliegen jedes Jahr in den Urlaub oder fahren am Wochenende mit dem Auto im Stau von München zum Tegernsee auf einen Kaffee.
  • Wir sprechen jetzt über den Lithium-Abbau „Ausbeutung, Umwelt“ und schuld seien die Elektro-Autos, aber nutzen seit über 10 Jahren Handys die, weitaus mehr Lithium benötigen als die Autobatterien. (Die Masse der Handyproduktion macht den Unterschied). Wo wahren die, die jetzt schreien zuvor?

Zu der Tatsache, dass wir uns selbst belügen, kommt noch dazu, dass uns die Politik und die Autolobby verarschen. Da reden wir doch lieber mal über so unwahrscheinlich wichtige Dinge, wie geschlechtsneutrale Anrede oder Selbstgebackenes in der KITA.

Wenn es keine Erde mehr gibt werdet Ihr schon merken, dass es total egal ist, ob man sich als Frau, Mann oder diverses fühlt, bezeichnet oder was weis ich – Tod ist Tod. Ah stimmt – wenn man tot ist, kann einem ja die Nachwelt Wurst sein.

Darf ich Wurst überhaupt schreiben oder fühlen sich da die Veganer und Vegetarier dann ausgeschlossen?

Wir sehen uns auf dem RadWeg – Grüße Christian

Radfahrer nicht nur in den Bergen mit Konfliktpotenzial.

Veröffentlicht in Grant